QUBIX DIGITAL ACADEMY

1. Die erfolgreiche erste Digitalisierung nach der Pandemie

Autor: Jonathan Berk

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In diesem Tutorial

Digitalisierung nach der Pandemie

Was bedeuten die Veränderungen der Pandemie für Unternehmen

Die digitale Transformation und Start für die Digitalisierung nach der Pandemie war schon vor und wird erst recht nach der Corona-Pandemie entscheidend für den Unternehmenserfolg sein. Die Beschleunigung des Digitalisierungsprozesses durch die Pandemie hat mehrere Stufen durchlaufen. Anfangs waren kurzfristige, schnell eingebundene und die Effizienz gewährleistende Bewältigungsstrategien angesagt, um die Arbeitsfähigkeit zu sichern. Alls deutlich wurde, dass die Krise sich zum Normalzustand entwickelt und es kein “Zurück zur alten Normalität” geben wird, mussten die Unternehmen zwangsläufig anfangen, sich Gedanken um die Gestaltung einer neuen Normalität und der Digitalisierung nach der Pandemie zu machen. 

Bewerbungsgespräche, Vertriebsgespräche und Mitarbeiterbriefings online, per Videocall sind während der Pandemie zur Normalität geworden. Viele Unternehmen haben durch die Einbindung von Teams, Zoom und Google Drive das Gefühl bekommen bei der Digitalisierung vorangekommen zu sein. 

Auswirkung der Pandemie in Zahlen

Projekte wurden auf Eis gelegt, Innovationen verschoben und Kooperationen mit Start-ups aufgelöst. Dennoch kann Corona ebenfalls als Digitalisierungs-Treiber angesehen werden. Eine Umfrage des Leibniz-Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) hat gezeigt, dass die Corona-Krise für viele deutsche Industriefirmen negative Auswirkungen auf die Innovationsaktivität hat. So gaben 45 Prozent an, dass sich laufende Projekte verzögert haben. Bei rund 17 Prozent wurden Vorhaben abgebrochen. 

Weiterhin berichtete ein substanzieller Anteil der Betriebe, dass sie geplante Projekte nicht begonnen (38 Prozent) oder keine neuen vorgesehen haben (25 Prozent). Bei jedem Zehnten hat Corona dagegen zu einer Beschleunigung von Projekten geführt. 28 Prozent gaben an, dass durch die Krise neue Vorhaben entstanden sind. 

Zwei Drittel (69 Prozent) der Unternehmen haben die Krise nach eigenen Angaben sehr schlecht (40 Prozent) oder eher schlecht (29 Prozent) gemeistert. Von allen Befragten sind nur 29 Prozent eher gut (20 Prozent) oder vereinzelt sogar sehr gut (9 Prozent) aus der Krise hervorgegangen. 6 von 10 (61 Prozent) Unternehmen erwarten eher geschwächt (32 Prozent) oder sogar deutlich geschwächt (29 Prozent) aufgestellt zu sein. Nur 11 Prozent erwarten eher gestärkt (7 Prozent) oder deutlich gestärkt (4 Prozent) aus der Krise hervorzugehen. Rund jedes dritte Unternehmen (32 Prozent) hält es sogar für eher wahrscheinlich (20 Prozent) oder sehr wahrscheinlich (12 Prozent), dass es in direkter Folge der Corona-Pandemie Insolvenz anmelden muss.

Homeoffice wird sich fest etablieren

In Bezug auf die Etablierung von Homeoffice gibt es einige neuen Erkenntnisse. Homeoffice wird sich in administrativen und in kreativen Berufen weiterhin fest etablieren. Die erfolgreiche Digitalisierung nach der Pandemie beginnt mit Videokonferenzen durch Zoom, Teams, Google-meet und Co. wird somit kosten- und zeitintensive Geschäftsreisen ersetzen und Effizienz steigern. Teambuilding und Fortbildungsveranstaltungen werden zunehmend hybrid und digital. 

Homeoffice & Datensicherheit

Bezüglich der Datensicherheit müssen Unternehmen durch das Verschwimmen der Grenze zwischen privaten und geschäftlichen Geräten besonders umsichtig sein. Gefahr ist, dass die Sicherheitslage sich durch den “bring your own device” Trend dramatisch verschlechtern wird.

Viele Endgeräte bedeutet umfangreiche Öffnung der Unternehmensnetze und somit eine nicht nur eine breitere Angriffsfläche, sondern auch weniger Kontrolle. Einzige Chance ist es, mehr Tracking- und Überwachungstechnologien einzusetzen. Mit diesem Thema muss man jedoch besonders umsichtig umgehen und im Voraus gründlich organisieren und genau kommunizieren. 

Prognosen für die Digitalisierung nach der Pandemie

Working anywhere” bedeutet, dass Mitarbeiter vermehrt die Chance bekommen sollen, flexibel dort zu arbeiten, wo es für sie am produktivsten ist. Hinzu kommt “working any time“, was ebenfalls das Ziel verfolgt den Mitarbeitern mehr Freiheit zu geben und persönlich passenden Zeiten zu arbeiten. Die digitalen Begleittechniken für das Homeoffice müssen jetzt ausprobiert werden.

Und vor allem brauchen wir eine Technikfolgenabschätzung notwendig. Themen wie Führung, Zusammenarbeit, Arbeitskultur und Geschäftsmodellinnovation werden sich weiterhin in stetigem Wandel befinden und es sollte nicht in Vergessenheit geraten sich dauerhaft weiterzuentwickeln und an die Gegebenheiten anzupassen. 

Wir unterstützen Ihr Unternehmen in allen Bereichen der Digitalisierung, denn Veränderungen bieten Chancen. Wir haben das richtige Team und Netzwerk von digitalen Experten, Industrie-Spezialisten und Unternehmern, um digitale Transformationsprozesse erfolgreich zu entwerfen und umzusetzen.